Verkörperte Mutterschaft

Der Weg ins Muttersein führt durch den Körper

Somatische Begleitung für Schwangerschaft, Geburt und den inneren Übergang ins Muttersein.
Schwangerschaft berührt deinen Körper, deine Geschichte, deine Beziehung zu deiner eigenen Mutter und die Frage, wie du selbst Mutter sein möchtest.
Ein innerer Übergang
Mutterwerden ist ein Übergang in eine neue Beziehung: zu deinem Kind, zu deinem Körper, zu deiner eigenen Geschichte und zu der Mutter, die du sein möchtest.

Viele Fragen tauchen in dieser Zeit als Körperempfinden auf: als Enge, Unruhe, Kontrolle, Sehnsucht, Angst, Freude, Widerstand oder tiefes Vertrauen.

In meiner Arbeit begleite ich dich dabei, diese Fragen über den Körper wahrzunehmen, zu halten und zu integrieren.

Mutter werden als Körperprozess

Verkörperte Mutterschaft

Wenn eine Frau Mutter wird, öffnet sich ihr Körper für neues Leben, das Nervensystem wird feiner, alte Erfahrungen können berührt werden, und die Beziehung zum Baby beginnt lange vor der Geburt.

Vielleicht fragst du dich: Wie will ich als Mutter sein? Was bringe ich aus meiner eigenen Geschichte mit? Wie hat mich meine Beziehung zu meiner Mutter geprägt? Wie finde ich Vertrauen in meinen Körper, in mein Baby und in einen Prozess, den ich nicht vollständig kontrollieren kann?

Verkörperte Mutterschaft bedeutet, diesen Fragen nicht nur über Gedanken, Bücher oder Konzepte zu begegnen. Sie bedeutet, im Körper einen inneren Boden zu finden: für Wahrnehmung, Bindung, Grenze, Vertrauen und die eigene Orientierung.

Die Begleitung

Vier Wege in mehr Verbindung

1

Sicherheit im Körper

Sicherheit im Körper bedeutet, einen inneren Boden zu finden, auf dem auch Unsicherheit, Freude, Ambivalenz und Veränderung Platz haben dürfen.

Wir erforschen, wo du Halt spürst, wie dein Nervensystem zur Ruhe finden kann und wie du auch in bewegten Momenten mit dir verbunden bleibst.

2

Vertrauen in den Prozess

Mutterwerden fordert uns heraus, Kontrolle loszulassen, ohne uns ausgeliefert zu fühlen.

In der Körperarbeit entsteht ein erfahrbarer Kontakt zu deinen Ressourcen, deinen Grenzen und deiner inneren Orientierung. So kann Vertrauen körperlich erlebt werden.

3

Die eigene Muttergeschichte

Wenn eine Frau Mutter wird, wird oft auch die eigene Erfahrung als Tochter berührt. Manchmal zeigt sie sich als Druck, als Angst, als Sehnsucht, als Widerstand oder als der tiefe Wunsch, es anders zu machen.

In der somatischen Arbeit darf diese Geschichte auftauchen, ohne analysiert oder bewertet zu werden. Wir lauschen dem, was dein Körper erinnert und dem, was heute neu entstehen möchte.

4

Die Mutter, die du werden möchtest

Die Frage „Wie will ich als Mutter sein?“ ist keine reine Kopfentscheidung. Sie lebt in deinem Nervensystem, in deiner Fähigkeit zur Verbindung, in deinem Umgang mit Grenzen, Nähe, Wut, Fürsorge und Selbstkontakt.

Verkörperte Mutterschaft bedeutet, diese innere Haltung im Körper zu verankern.

Diese Begleitung ist für dich, wenn
  • du schwanger bist und dich innerlich auf Mutterschaft vorbereiten möchtest.
  • du dich fragst, wie du als Mutter sein möchtest.
  • deine Beziehung zu deiner eigenen Mutter, deine Kindheit oder alte Bindungserfahrungen in dieser Zeit berührt werden.
  • du Vertrauen in deinen Körper, in die Verbindung zu deinem Baby und den Geburtsprozess entwickeln möchtest.
  • du Ängste, Kontrolle, Unsicherheit oder Ambivalenz achtsam erforschen möchtest.
  • du dich mit deinem Baby verbinden möchtest.
  • du einen ruhigen, körperorientierten Raum suchst, der dich auf einer tieferen Ebene begleitet.
Meine Rolle

Ich habe Vertrauen in die Mutter, die du gerade wirst

Ich öffne einen Raum, in dem du deine eigenen Antworten über den Körper finden kannst: durch Wahrnehmung, Regulation, behutsame Prozessarbeit, Berührung, Gespräch und die Verbindung zu deiner inneren Orientierung.
Je nach Prozess arbeiten wir im Gespräch, mit Körperwahrnehmung, kleinen somatischen Übungen und behutsamer Körperarbeit auf der Liege.

Meine Arbeit verbindet somatische Körperarbeit, Frauengesundheit, naturheilkundliche Erfahrung und ein tiefes Interesse an Bindung, Körpergedächtnis und weiblichen Übergängen.

Es gibt kein "richtiges" Schwangersein, keine perfekte Geburt und keine Mutter, die alles können muss. Ich wünsche mir, dass du in Kontakt kommst: mit dir, deinem Körper, deinem Baby und der Mutter, die in dir entsteht.

Das Angebot

Verkörperte Mutterschaft – 3 Sitzungen in der Schwangerschaft

Ein somatischer Raum für Sicherheit, Bindung und den inneren Übergang ins Muttersein.

Diese Begleitung besteht aus drei aufeinander aufbauenden Terminen. Jeder Termin hat einen eigenen Fokus, gleichzeitig folgen wir dem, was dein Körper und dein Prozess gerade zeigen.

Umfang & Preis
3 Sitzungen · 440 €
Die Begleitung umfasst einen ausführlichen ersten Termin à 90 Minuten und zwei weitere Termine à 60 Minuten in meiner Praxis in Berlin oder online.
Termin 1

Sicherheit im Körper

Wo finde ich Boden, Halt und Orientierung in mir? Wir schauen auf dein Nervensystem, deine Ressourcen und darauf, was dein Körper braucht, um sich sicherer und verbundener zu erleben.

Termin 2

Meine Muttergeschichte

Was wird in mir berührt, wenn ich selbst Mutter werde? Wir nähern uns deiner eigenen Geschichte als Tochter behutsam über den Körper, ohne Druck, ohne Bewertung.

Termin 3

Verkörperte Mutterschaft

Welche Mutter möchte ich sein und wie kann diese Haltung in meinem Körper spürbar werden? Wir verbinden deine innere Ausrichtung mit Körperwahrnehmung, Grenzen, Bindung und Vertrauen in den nächsten Schritt.

Diese Begleitung ersetzt keine Hebammenbetreuung, keine medizinische Schwangerschaftsvorsorge und keine Psychotherapie. Sie ist ein ergänzender körperorientierter Raum für Selbstkontakt, Bindung, Ressourcen und Integration.